Gemeindebrief Weihnachten 2019

Gemeindebrief Weihnachten 2019Liebe Leserinnen, liebe Leser!

„O du fröhliche“, jedes Kind kennt dieses Lied. Es strahlt so eine Fröhlichkeit und Festlichkeit aus. Doch ich bleibe an folgenden Zeilen hängen: „Welt ging verloren, Christ ist
geboren.“ Wie passen diese tragischen Worte, mit der Fröhlichkeit des Liedes zusammen? Wie kann ich mich angesichts der Nachrichten von Klimakatastrophen und Kriegen in unserer Welt auf Weihnachten freuen?

„Welt ging verloren, Christ ist geboren.“ Diese Zeilen des Liedes, sie sprechen mich besonders an: Ich spüre, dass Weihnachten nicht nur heile Welt bedeutet. Weihnachten
wird es gerade deshalb, weil unsere Welt so viele Brüche und Tiefen, so viel Schmerz und Ungerechtigkeit kennt. Gerade dort, wo etwas verloren geht, kommt Jesus Christus in unsere Welt. Nicht mit Pauken und Trompeten, sondern ganz unscheinbar und klein, in einem Kind.

„Ehre sei Gott in der Höhe, der heruntergekommen ist bis in meine Tiefe“, schreibt Elmar Gruber unter dem beliebten Weihnachtslied. Gott kommt in unsere verlorene
Welt, er kommt in unsere Tiefe und schenkt uns gerade dort neue Freude. Das ist die Botschaft von Weihnachten. Eine weltweite und Welt verändernde Botschaft.

So wollen wir mit diesem Gemeindebrief einen Blick auf die Welt werfen wie sie ist und wie wir sie im kleinen verändern können: In Costa Rica und beim Repair Café. Im Mutter-Kind-Haus und in der Evangelischen Jugend. Bei ganz unterschiedlichen Konzerten und vielfältigen Gottesdiensten.

Eine anregende Lektüre, ein fröhliches Christfest und ein gesegnetes Jahr 2020!

Ihr Pfarrer Constantin Greim

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